Rubio: USA könnten Friedensbemühungen innerhalb weniger Tage einstellen
Die USA könnten Außenminister Marco Rubio zufolge schon bald ihre Bemühungen um Frieden zwischen Russland und der Ukraine einstellen, sollte es nicht klare Anzeichen für eine Einigung geben. Dies könne bereits innerhalb weniger Tage geschehen, sagte US-Außenminister Marco Rubio in Paris nach einem Treffen mit Vertretern der Ukraine und weiterer europäischer Staaten.
US-Präsident Donald Trump sei zwar weiterhin an einem Abkommen interessiert, habe aber viele andere Prioritäten weltweit. Sei eine Einigung nicht möglich, werde Trump womöglich sagen: "Wir sind fertig." Es müsse rasch festgestellt werden, ob eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges in der Ukraine möglich sei, sagt Rubio. Wenn es beiden Seiten ernst sei mit einem Frieden, dann seien die USA bereit zu helfen.
Rubio hofft auf Europäer
Rubio äußerte die Hoffnung, dass sich die Europäer weiterhin an den von den USA geführten Gesprächen beteiligen werden. "Ich denke, dass Großbritannien, Frankreich und Deutschland uns dabei helfen können, die Dinge voranzubringen und einer Lösung näher zu kommen", sagte er vor seiner Abreise vor Journalisten. "Wir möchten, dass sie sich weiterhin engagieren", sagte Rubio mit Blick auf die europäischen Verbündeten der Ukraine. Er habe ihre Ideen "sehr hilfreich und konstruktiv" gefunden.

Vor Ort in Russland In Moskau ist der Krieg nicht zu sehen – und doch ist er überall
Am Donnerstag hatten zum ersten Mal seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump Vertreter der USA und Europas gemeinsam Gesprächen zum Thema Ukraine geführt. Bei dem Treffen in Paris berieten Rubio und der US-Sondergesandte Steve Witkoff sich mit ranghohen Vertretern Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der Ukraine über Wege zur Beendigung des Krieges. Von französischer Seite hieß es, die Gespräche seien "positiv" verlaufen. Eine Fortsetzung der Verhandlungen ist nächste Woche in London geplant.
Reuters · DPA due- Ukraine
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